Ferienhaus Urlaub Mallorca

Die Insel Mallorca

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Die festungsartige Küstenlandschaft zwischen der Badia de Palma (Bucht von Palma) und den Ausläufern von Colonia de Sant Jordi hat dafür gesorgt, dass diese Gegend Mallorcas noch relativ untouristisch ist: Hohe, fast undurchdringliche Klippen, an die das strahlend blaue Mittelmeer klatscht, schirmen große Teile der Küste ab. Sie mögen undurchdringlich sein, aber ihre raue, ungezähmte Schönheit ist hypnotisierend.

Zwischen den Klippen verstecken sich intime Buchten und lange Strände – wahre Kleinodien, bei denen einem die Spucke wegbleibt. Egal, ob es sich um Buchten handelt, die wie Fjorde von den Klippen eingeschlossen sind, oder um sanfte, von Pinien und Wacholder gesäumte Sandstreifen – dies sind ein paar der tollsten Strande Mallorcas. Trotzdem ist dieser Teil der Insel bisher intakt geblieben. Dafür haben die oft unerbittliche Küste selbst, die Existenz von Naturschutzgebieten sowie die vielen Bauernhöfe und Landgüter gesorgt – bis jetzt.

Veränderungen werden aber vermutlich nicht mehr lang auf sich warten lassen. Die zahllosen Kräne am Horizont lassen Schlimmes ahnen. Außerdem wächst die schon jetzt beeindruckende Zahl von riesigen Chalets und geplanten Siedlungen an der Küste weiter. Wer sehen will, wie schnell der Bauboom den Charakter eines Ortes verändern kann, braucht bloß einen Blick auf Cala d’Or zu werfen.

Heute wirken große Teile der Südküste verschlafen, aber das war nicht immer so. Der Süden gehörte zu den ersten Inselgegenden, in denen überhaupt jemand lebte. Die schützenden Klippen und die reiche Pflanzenwelt zogen ab dem 1. Jh. v. Chr. Menschen an. Viele prähistorische Stätten wie z. B. Capocorb Vell gewähren einen Einblick in die Vergangenheit.

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Portopetro liegt je nach Ausgangspunkten ca. 3-4 km südlich von Cala d’Or. Zwischen den letzten Baustellen im Cala Egos Bereich und den ersten Häusern des Ortes auf der Nordseite der Porto-petro-Bucht bleiben nur noch ein paar hundert Meter ohne Bebauung. Die heute in vielen Orten übliche Straßenbimmelbahn verbindet hier Cala d’Or mit Portopetro und der Cala Mondrago. Im Kernbereich besteht Portopetro aus einem Fischerei- und Sportboothafen im geschützten südwestlichen Arm der Bucht plus der hübsch geführten Straße mit einer kurzen Uferpromenade, an der sich fast die gesamte Infrastruktur des Ortes befindet. An der Kaimauer des Hafens und in einer Handvoll Lokalen trifft man – wegen der in dort nicht vorhandenen Hotellerie – vor allem auf Tagesausflügler und Yachtbesatzungen. Fisch isst man vorzugsweise im Can Martina in der westlichen Ecke des Hafens mit schattiger, für die allgemeine Übersicht aber ungünstiger Terrasse. Der Celler C’an Xine um die Ecke in Richtung Cala Mondrago hat moderate Preise für mallorquinische Küche, außerdem am Nachmittag eine sonnige Terrasse am auslaufenden Ende der Bucht. Den besten Blick über den kleinen Hafen bieten die hoch gelegenen Terrassen des Restaurants Aventura und der Bar Rafael y Flac gleich daneben auf der gegenüberliegenden, ruhigen Seite des Bootshafens (5 min Spaziergang am Wasser entlang).
Von der Hafenbucht geht es zunächst geradeaus und dann links (dritte Straße) in Richtung Cala Mondrago und zum Villenviertel zwischen der Portopetro-Bucht und der Cala Barca Trencada. Wer den Abzweigungen nach rechts zur Cala Mondrago und zum Clubkomplex Cala Barca nicht folgt, erreicht am Straßenende den alten Wachtturm über der Einfahrt in die Bucht (30 m Fußweg). Ein paar hundert Meter unterhalb davon führt ein Pfad zu einer kleinen Strandbucht im Ausläufer der Cala de sa Torre und weiter zum nächsten Strand. Über beiden thront die erst 2006 eröffnete bombastische Anlage des Blau Resort Spa mit einem ausgedehnten Gelände samt Sport- und Wellnesseinrichtungen. Wer vom Ausläufer der Hafenbucht direkt dorthin fährt, findet zwischen Eingangsportal und Personalunterkunft einen Parkplatz. Auch von dort ist der Strandzugang öffentlich. Auf einem Rundkurs durch Kiefernwäldchen hinter der Steilküste passiert man schöne Villen in toller Lage über dem Meer und gelangt an die Zufahrt des Clubs Cala Barca. Man kann ganz durch diesen riesigen Komplex hindurchfahren und trifft – nach Passieren des Trampelpfads hinunter zur Cala Borgit automatisch auf die direkte Straße Portopetro-Cala Mondrago.
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Strand und Meer spielen für viele Feriengäste auf Mallorca die mit Abstand wichtigste Rolle.
Von Juni bis September setzen in allen strandgesegneten Orten morgendliche Wanderungsbewegungen in Richtung Meer ein, die – in schwächerer Form – zur mitteleuropäischen Mittagszeit noch einmal hin- und herwogt, um sich dann ab spätem Nachmittag deutlich umzukehren. Während am Vormittag nur wenige Urlauber länger in Cafes und Läden am Wege hängenbleiben, füllt der Rückstrom am Nachmittag Boutiquen und Gastronomie. Die Strande werden ab Mitte Juni trotz im Juli/August weiter wachsender Urlauberzahlen im allgemeinen nicht mehr wesentlich voller. Denn viele ziehen den hoteleigenen Pool einem zu stark besetzten Strand vor. Dort geht es im Sommer in vielen Anlagen recht beengt zu. In der Hochsaison sichert in manchen Häusern nur zeitiges Aufstehen eine Liege in optimaler Position. Die Vermietung von Strandliegen und Sonnenschirmen ist von den jeweiligen Gemeinden konzessioniert. Die Anzahl der Liegen und die Tagessätze werden zu Beginn jeder Saison neu festgelegt und dem Konzessionär verbindlich vorgeschrieben (2009: €9- €15 für 2 Liegen+Sonnenschirm oder Strohdach pro Tag; keine Kurzzeitmiete möglich). Ist das Inventar erst einmal komplett vermietet, kann der Strand nur voller werden, solange es Neuankömmlingen gelingt, zwischen, vor oder hinter den bereits vergebenen, durch Schirm und Liege markierten »Privatarealen« Fuß zu fassen. Besonders an deutsch dominierten Stranden mit »Möblierung« in Reih und Glied ist das kein einfaches Unterfangen. Platz für ein Beach-Volleyballfeld bleibt dennoch überall. Und neben den obligatorischen Tretbooten, Surfboards und Segeljollen gibt es in größeren Ferienorten Wasserski und Fallschirmflug am Seil. Ein Clou für Kinder sind stabilisierte Gummizigarren (Aquabus oder Banana), die mit einer Schar junger Passagiere von schnellen Booten durchs Wasser geschleppt werden.

Die Platja de Canyamel mit einem rund 300 m langen grauen und nicht allzu feinsandigen Strand in der nördlichen Ecke einer Meereseinbuchtung südlich von Cala Rajada ist relativ abgelegen. Eine einheimische Siedlung hat hier nie existiert; die Bucht wurde erst vom und für den Tourismus entdeckt. Nach Norden sind es 8 km bis Capdepera und 11 km nach Cala Rajada, nach Westen 10 km bis Arta, dazwischen hügelige Landschaft, Golfplatz und der alte Wachtturm Tone de Canyamel. Genießen Sie einen Mallorca Finca Urlaub. Zwei klotzige Hotels, das kleine Caballito al Mar und der nostalgische Cap Vermell Beach Hotel stehen am bzw. über dem Strand, weitere mittelgroße Hotels und eine Reihe von Apartmentkomplexen im zentralen Bereich des Ortes maximal 200 m entfernt. Zwar ist die Infrastruktur begrenzt, aber im Prinzip alles vorhanden vom Supermarkt über den Fahrradverleih bis zur Disco. Am Ortsrand befindet sich eine große Tennisanlage. Direkt oberhalb des Ortes liegen Villen in der bis zum Cap Vermell ansteigenden Küste, und über allem die Höhle von Artä. An deren Zufahrt passiert man den Golfplatz. Eine Strassenverbin-dung am Meer entlang existiert weder nach Norden (Cala de sa Font) noch nach Süden (Costa de Pins/Cala Millor).