Eine der spektakulärsten Mittelmeerküsten formt ein unbezwingbares Bollwerk gegen den starken Nordwind, der v. a. im Winter Mallorca anbläst. Mit dem Tourismus ging’s los, als in den 1960ern Horden von Strandurlaubern im Süden einfielen. Die ersten Inselbesucher hatten die Serra de Tramuntana aber schon lange vorher entdeckt.
Deia verwandelte sich Anfang des 20. Jhs. in eine Künstlerkolonie. Ein Schwärm katalanischer Maler, an ihrer Spitze der Modernisme-Künstler Santiago Rusinol aus Barcelona, spendete hier den Sonnenuntergängen wie in einem Theater Applaus. Ein Stück weiter im Landesinneren liegt Valldemossa mit seinem tollen Kloster. Die beiden Orte sind echte Besuchermagneten.
Doch das ist erst der Anfang. Durch ein großes Tal hindurch geht’s in eine wahre Märchenwelt: nach Port de Söller, dem einzigen Hafen an der Nordwestküste. Im schattigen Söller und in den Bilderbuchdörfern Fornalutx und Biniaraix duftet es berauschend nach Orangen und Zitronen. Die Früchte waren lange das einzige wirtschaftliche Standbein der Region.
Jedes der rostroten Küstendörfer hat einen eigenen Zugang zum Meer, wo das türkisgrüne Wasser an die Kieselstrände schwappt. Besonders nett sind die Strände von Deia und Lluc Alcari. Sant Elm im Südwesten kann sogar mit einem Sandstrand punkten. Segler kreuzen wischen dem schicken Port d’Andratx und Port de Söller hin und her.
Vom Zauber des glitzernden Meeres kann sich keiner so leicht losreißen. Aber wer sich ins Inland aufmacht, wird belohnt: mit Dörfern wie Orient und Esporles, dem mystischen stillen Monestir de Lluc und der mittelalterlichen Burgruine über Alaro. In Spanien die Ferien im Ferienhaus Mallorca den Urlaub mit der Familie genießen.