Ferienhaus Urlaub Mallorca

Die Insel Mallorca

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Strand und Meer spielen für viele Feriengäste auf Mallorca die mit Abstand wichtigste Rolle.
Von Juni bis September setzen in allen strandgesegneten Orten morgendliche Wanderungsbewegungen in Richtung Meer ein, die – in schwächerer Form – zur mitteleuropäischen Mittagszeit noch einmal hin- und herwogt, um sich dann ab spätem Nachmittag deutlich umzukehren. Während am Vormittag nur wenige Urlauber länger in Cafes und Läden am Wege hängenbleiben, füllt der Rückstrom am Nachmittag Boutiquen und Gastronomie. Die Strande werden ab Mitte Juni trotz im Juli/August weiter wachsender Urlauberzahlen im allgemeinen nicht mehr wesentlich voller. Denn viele ziehen den hoteleigenen Pool einem zu stark besetzten Strand vor. Dort geht es im Sommer in vielen Anlagen recht beengt zu. In der Hochsaison sichert in manchen Häusern nur zeitiges Aufstehen eine Liege in optimaler Position. Die Vermietung von Strandliegen und Sonnenschirmen ist von den jeweiligen Gemeinden konzessioniert. Die Anzahl der Liegen und die Tagessätze werden zu Beginn jeder Saison neu festgelegt und dem Konzessionär verbindlich vorgeschrieben (2009: €9- €15 für 2 Liegen+Sonnenschirm oder Strohdach pro Tag; keine Kurzzeitmiete möglich). Ist das Inventar erst einmal komplett vermietet, kann der Strand nur voller werden, solange es Neuankömmlingen gelingt, zwischen, vor oder hinter den bereits vergebenen, durch Schirm und Liege markierten »Privatarealen« Fuß zu fassen. Besonders an deutsch dominierten Stranden mit »Möblierung« in Reih und Glied ist das kein einfaches Unterfangen. Platz für ein Beach-Volleyballfeld bleibt dennoch überall. Und neben den obligatorischen Tretbooten, Surfboards und Segeljollen gibt es in größeren Ferienorten Wasserski und Fallschirmflug am Seil. Ein Clou für Kinder sind stabilisierte Gummizigarren (Aquabus oder Banana), die mit einer Schar junger Passagiere von schnellen Booten durchs Wasser geschleppt werden.

Wer ein Apartment, ein Haus oder eine Finca auf Mallorca mietet, macht sich Kaffee und Tee großenteils selbst, und auch gekocht wird zumindest ab und zu. Während wir gewohnt sind, den Hahn aufzudrehen und das Leitungswasser für heiße und kalte Getränke ebenso wie fürs Kochen der Kartoffeln und Spaghettis zu benutzen, gilt auf Mallorca: Das Wasser ist zwar bakteriologisch im allgemeinen unbedenklich, aber geschmacklich überwiegend unakzeptabel. Das liegt am Salzgehalt des Tiefbrunnenwassers und/oder der mehr oder minder starken chemischen Aufbereitung auch des entsalzten Wassers.
Aus diesem Grund kann man in allen kleinen und großen Supermärkten Quellwasser kaufen, das in der Serra Tramuntana in Plastikbehälter abgefüllt wurde. Täglich gehen so auf Mallorca Tausende von Wegwerf-Containern über den Ladentisch und landen binnen kurzem auf dem Müll oder im Meer. In manchen Hiper Mercats lassen sich zwar Mehrweg-Container an Wasserautomaten immer wieder auffüllen, aber diese Möglichkeit besteht zu selten und wird zu wenig genutzt.