Ferienhaus Urlaub Mallorca

Die Insel Mallorca

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Über 40.000 Mietwagen sollen auch 2009 immer noch auf Mallorca zur Verfügung stehen – nach über 50.000 in der Hauptsaison 2008 (genaue Zahlen kennt aber niemand, da Mietwagen nicht unbedingt am Einsatzort registriert sind). Bei solchen Zahlen glauben viele, dass Stau- und Parkprobleme überwiegend von Touristen in Mietwagen verursacht werden. Aber es sind wohl eher die Mallor-quiner selbst. Denn der Fahrzeugbestand der Insel hat bereits die Zahl der Einwohner (864.000) überschritten. Die 4%-5% Mietwagen spielen da sicher keine besondere Rolle. Mancher mag angesichts der rabiaten Fahrweise mancher Mallorquiner, fehlender passiver Sicherheit vieler Straßen (jede Menge ungesicherte hohe Abbruchkanten am Asphaltrand!), einer üblen Unfallstatistik und fehlender Ortskenntnis vielleicht Bedenken haben, sich auf Mallorca ans Steuer zu setzen. Alles in allem aber ist Autofahren dort nicht problematisch; zu den Hauptverkehrszeiten muß man sich ja nicht unbedingt mitten durch Palma quälen. Die Verkehrsregeln entsprechen den heute europaweiten Normen, ein Umdenken ist also nicht erforderlich. Die wenigen andersartigen Zeichen versteht man leicht. Eine klare Wegweisung ist heute selbst in den verschlafenen Städtchen des Hinterlandes unübersehbar vorhanden und lässt nur auf ganz wenigen Nebenstrecken noch zu wünschen übrig. Urlaub im Landhotel oder einer Finca auf Mallorca.
In den Hotellobbies und an jeder Ecke stößt man auf Mallorca auf Autoverleiher, die vom Fiat Panda bis zum Rolls Royce alles vermieten, was sich ein Kunde wünschen mag. Das Angebot konzentriert sich in Anbetracht vieler enger, kurvenreicher Strecken und der Parkproblematik in Palma und den meisten Ortszentren auf Kleinwagen. Für Fahrten auf Nebenstraßen ist von größeren Wagen als solchen der Golf-Klasse eher abzuraten. Solange man nicht vier Erwachsene unterbringen muß, empfehlen sich auf dem meisten Routen Typen wie Fiat Panda, Renault Clio oder Modus, Opel Corsa, VW-Polo, Ford Fiesta, Citroen C3 etc.

Wie bereits eingangs angedeutet, ist Mallorca nicht einfach gleich Mallorca. Der Charakter der verschiedenen Urlaubsorte hat sich seit dem örtlich unterschiedlichen Beginn des Tourismus in recht differenzierter Weise entwickelt. Dabei spielten die jeweiligen geo-und topographischen Voraussetzungen eher eine untergeordnete Rolle. Wichtig war und ist die Willensbildung in den betroffenen mallorquinischen Gemeinden und die daraus resultierende Genehmigungspraxis bei Aufbau und Erweiterung der touristischen Infrastrukturen. Die sich wandelnde Einstellung zum Tourismus im Zeitablauf hinterließ ebenfalls deutliche Spuren, wenn man “ältere” und »jüngere« Ferienzentren miteinander vergleicht. Von großer Bedeutung nicht nur für das heutige Gesicht eines Urlaubsortes, sondern auch für seine Atmosphäre sind dessen ursprüngliches Aussehen und der Grad wie die Art der durch den Tourismus verursachten Veränderungen. Interessant ist der nicht zu übersehende Einfluß der beiden wichtigsten Urlaubernationen: Engländer und Deutsche haben in ihren Hochburgen vieles in eindeutiger Weise geprägt, positiv wie negativ. Größere Orte mit »internationaler Atmosphäre«, wie es – das Niveau immer schon übertreibend – bei vielen Veranstaltern heißt, gehörten lange zu den gesichtslosen Urlaubsretorten (Palma Nova, Can Pastilla bis Arenal, teilweise Gala Millor). Aber gerade sie gewannen dank der in den letzten Jahren erheblichen Erneuerungs- und Verschönerungsbemühungen erstaunlich an Profil und Attraktivität. Genießen Sie auf Mallorca einen Finca und Ferienhaus Urlaub. Die auf Mallorca zu findenden Urlaubsorte und Hotelurbanisa-tionen lassen sich durch fünf Grundtypen charakterisieren: [1] Urlaubsretorte: Hochhauskulisse entlang der Küste, nahezu voll auf den Tourismus ausgerichtete und von ihm abhängige Infrastruktur. Keine oder kaum noch identifizierbare »vortouristische« Struktur.
[2] Aus einem Hafenstädtchen hervorgegangener Urlaubsort mit noch deutlich erkennbaren und intakten Originalstrukturen. Nennenswerter Anteil spanischer Wohnbevölkerung. [3] Um kleinere sandige Buchten entwickelte Urbanisation mit einer Handvoll Hotels und ein paar Apartmenthäusern. Mehr oder weniger Sommerresidenzen im Umfeld. Geringe Infra¬struktur außerhalb der Hotelanlagen, von Oktober bis April extrem ruhig bzw. überwiegend geschlossen. [4] An oder bei weitläufigen Stranden entstandene touristische Komplexe, die (noch) nicht Strand und Landschaft dominierende Ausmaße angenommen haben.
[5] Vom Massentourismus kaum berührte Orte in oft idyllischer Lage im Landesinneren, an der Westküste und im Gebirge.

Der Begriff Urlaubssport ist recht dehnbar, hier geht es um die körperlich sportliche Anstrengung, sei es nebenbei oder als Hauptaktivität während der Ferien. Im Urlaub eine Finca auf Mallorca mieten.
Die Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, sind bestens. Eine Tischtennisplatte besitzt noch die kleinste Pension, und Volleyball am Strand wird überall gespielt. Joggen und Walken kann man auf der Insel so gut -wie anderswo, wenngleich gekennzeichnete Routen, größere Parks oder geeignete Sportanlagen weitgehend fehlen. Aber die in den letzten Jahren in vielen Orten neu angelegten oder ausgebauten Promenaden eignen sich dafür gut. Beliebt ist Mallorca wegen seiner glatten asphaltierten Straßen durch jedwede Geländeform seit eh und je bei Radsportletn, die vor allem den Winter und die Nebensaison zum Training nutzen. Radferien für alle, die nicht ohnehin mit Clubkameraden organisiert reisen (Rennrad und Radwandern), bieten heute viele große Veranstalter und vor allem Spezialisten.

Colonia de Sant Jordi ist in mehrfacher Beziehung ein weiterer Sonderfall auf der vielseitigen Insel Mallorca. In diesem einst reinen Fischerdorf am südlichen Rand einer ebenen Region landwirtschaftlicher Nutzung herrschte noch beschauliche Ruhe, als anderswo der Tourismus schon lange boomte. Dank Schweizer Initiative wurde dieser beklagenswerte Zustand Mitte der 1970er-Jahre beendet. Die Investoren setzten auf das einzige Kapital, mit dem Colonia de Sant Jordi wuchern konnte, auf die langen Strande im Süden und Norden des Ortes. Nirgendwo sonst auf Mallorca war der Sand so hell und das Wasser so einladend. Die Formulierung sagt es: heute ist der Strand durch Uberbeanspruchung nicht mehr so weiß und erheblich schmaler als vor Jahren.
Der nördliche, dünengesäumte Strand Es Trenc reicht, mit kurzer Unterbrechung durch die grauenvolle Sommersiedlung Ses Covetes, bis zum 5 km entfernten Yachthafen von Sa Rapita. Der südliche, bei weitem nicht so lange, aber immer noch ausgedehnte (und ruhigere) Strand Sa Roquetas lässt sich nur zu Fuß erreichen (vom Hafen etwa 15 min). Auch direkt am Hafen und gegenüber der Hafenbucht gibt es Strandabschnitte. Urlaub im Ferienhaus oder Mallorca Finca.
Der Ort ist im Grunde zweigeteilt. Die Hotels stehen überwiegend an der flachen Felsküste im Anschluß an den Es Trenc Strand und werden von touristischer Infrastruktur umrahmt. Zwischen diesem Bereich und dem Hafen (Distanz ca. l,5-2 km) gibt es zwar auch einige Quartiere. Von ihnen ist es aber zu Stranden, Restaurant- und Ladenzonen weit. Die älteren Hotels am Hafen gehören zu den weniger komfortablen Häusern. Seit ein paar Jahren verbindet eine Meerespromenade Hafen und den Es Trenc-Bereich. Der Ort Colonia de Sant Jordi ist mit Ausnahme der kurzen Hafenzeile unattraktiv. Das gilt auch für die Umgebung. Außer den Faktoren »Sonne, Sand und Meer« lassen sich daher nur schwer Argumente zugunsten von Colonia de Sant Jordi ins Feld führen. Aber Urlauber, die in erster Linie Strand und Wassersport wollen, finden von Mai bis September gute Bedingungen. Wem es im Sommer zu voll wird, der hat die sonst seltene Möglichkeit, auf weniger besuchte Strandabschnitte auszuweichen. Für kleinere Kinder gibt es nur ganz wenige ähnlich gut geeignete Strande auf Mallorca. Beschwerlich mit ihnen sind aber die von den meisten Quartieren relativ und absolut langen Wege dorthin. Ein Bootsausflug auf die – Mallorcas Südspitze vorgelagerte -Nationalpark-Insel Cabrera mit einer alten Burg aus dem 14. Jahrhundert und Brutplätzen seltener Vogelarten bringt nur im Som-merhalbjahr Abwechslung für einen Urlaubstag. Tennis spielen und reiten kann man natürlich auch hier von Frühjahr bis Herbst.

Nicht ganz zu Unrecht empfehlen Reiseveranstalter im Sommer eher jungen Leuten Ferien in Cala Figuera. Denn
• es gibt keinen Strand, lediglich eine Tiefwasser-Badestelle für gute Schwimmer. Deshalb verkehren Boote zu den Buchten der Umgebung. Per Fahrrad leicht erreichbar liegen nur die Cala Santanyi und die Cala S’Amanador, ca. 4 km bzw. 8 km.
• die Hotelinfrastruktur in Cala Figuera verfügt über keine Häuser besserer Kategorien. Das erste Haus am Platze, das * * Hotel Villa Sirena, beeindruckt zwar durch die singuläre Lage mit Blick über die äußere Bucht aus vielen Zimmern und den unmittelbar möglichen Einstieg ins Meer, genügt aber unter manchen Aspekten selbst mittleren Ansprüchen nur knapp.
• außer einer Handvoll teurer Restaurants im Hafenbereich über der Bucht ist die sonstige Gastronomie eher anspruchslos.
Im Urlaub eine Mallorca Finca mieten. Jedermann wird nichtsdestoweniger zunächst von diesem teilweise noch echten Fischerdorf begeistert sein: Die tief in die Felsküste eingeschnittene Bucht teilt sich in zwei romantische Arme voller Boote. Das Dorf selbst liegt oberhalb des Hafens und zieht sich bis in die Ebene des hier langweiligen Hinterlandes. Cala Figuera ist eher schönes Ausflugsziel als attraktiver Ferienort, auch wenn dies Cala Figuera Fans anders sehen. Wer indessen viel Ruhe in Meernähe sucht und mit einfacheren Unterkünften oder Apartments auskommt, liegt in Cala Figuera richtig.

Die Platja de Canyamel mit einem rund 300 m langen grauen und nicht allzu feinsandigen Strand in der nördlichen Ecke einer Meereseinbuchtung südlich von Cala Rajada ist relativ abgelegen. Eine einheimische Siedlung hat hier nie existiert; die Bucht wurde erst vom und für den Tourismus entdeckt. Nach Norden sind es 8 km bis Capdepera und 11 km nach Cala Rajada, nach Westen 10 km bis Arta, dazwischen hügelige Landschaft, Golfplatz und der alte Wachtturm Tone de Canyamel. Genießen Sie einen Mallorca Finca Urlaub. Zwei klotzige Hotels, das kleine Caballito al Mar und der nostalgische Cap Vermell Beach Hotel stehen am bzw. über dem Strand, weitere mittelgroße Hotels und eine Reihe von Apartmentkomplexen im zentralen Bereich des Ortes maximal 200 m entfernt. Zwar ist die Infrastruktur begrenzt, aber im Prinzip alles vorhanden vom Supermarkt über den Fahrradverleih bis zur Disco. Am Ortsrand befindet sich eine große Tennisanlage. Direkt oberhalb des Ortes liegen Villen in der bis zum Cap Vermell ansteigenden Küste, und über allem die Höhle von Artä. An deren Zufahrt passiert man den Golfplatz. Eine Strassenverbin-dung am Meer entlang existiert weder nach Norden (Cala de sa Font) noch nach Süden (Costa de Pins/Cala Millor).

Die Bucht von Alcudia verfügt zwischen Port dv Alcudia und Can Picafort über einen kilometerlangen flachen Sandstrand wechselnder Breite, ideal vor allem für Familienurlaub mit Kindern. Leider ist der Dünengürtel hinter dem Strand weitgehend der Küstenbebauung zum Opfer gefallen. Im Bereich Alcudia/Las Gavio-tas blieben davon nur winzige Reste auf den Grundstücken einiger Villen und Hotelanlagen. Ab Can Picafort beginnt eine flache Felsküste unterbrochen von wenigen relativ kurzen Sandstränden. Die Strande der Alcudia-Bucht mit einer richtigen Brandung an windigen Tagen zeichnen sich im übrigen durch eine sehr gute Wasserqualität aus. Verbringen Sie Urlaub im Ferienhaus auf Mallorca.
Am Hafen von Alcudia vor der leider unübersehbaren Silhouette der Schlote eines stillgelegten Kraftwerks sind die letzten Reste der einstigen Fischerdorfatmosphäre mit dem kolossalen Ausbau des Yachthafens und einer modernistischen Gestaltung der Hafen-plaza endgültig abhanden gekommen. Im Ortsbereich spielt sich aber ohnehin nur noch ein Teil des Tourismusbetriebes ab.